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Ich finde es erstaunlich, wie lange ich gebraucht habe, um mein Kind in mir wieder zu befreien und ihm einen angemessen großen Raum in meinem Leben zu geben. Seitdem liebe ich Kinder und fühle mich sehr wohl mit ihnen. Und sie sich mit mir. Vielleicht spüren sie, dass ich sie verstehe...
Kindsein bedeutet u.a. für mich Unbefangenheit, Urteilslosigkeit, stilles Einssein, Zauber und Mystik sehen zu können... und Ehrlichkeit... auch mich einfach in die leere Zeit fallen zu lassen...
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Es war ein sehr schöner Augenblick, als ich das erste Mal so richtig über mich selbst lachen konnte. Über meine Mimik und Gestik, über mein Doppelkinn und meine komischen "Schnuten". Auch über kleine Missgeschicke und Pannen.
Über mich selbst lachen zu können, hat mich auf einer sehr tiefen Ebene befreit. Plötzlich war alles leichter, wohliger, entspannter...
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Ein Teil meines Wesens ist sehr schüchtern, zurückhaltend, still und nachdenklich. Ich musste erst mühsam lernen, diesem Teil einen Platz in meinem Leben einzuräumen und mich gut damit zu fühlen (Wenn ich mich früher in mein Zimmer zurückzog, anstatt mit der Familie vor dem Fernseher zu sitzen, sagte meine Mutter oft, ich würde mich ausgrenzen. Mein Gefühl dazu war aber völlig anders, es war meine Natur, mein Wesen, mit mir alleine zu sein.).
Es ist darum sehr wichtig für mich, meine stillen Phasen zu haben, in denen ich nicht nach außen gehen und nicht reagieren muss, sondern einfach nur für mich bin.
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Es gibt Momente, da stehe ich da und schaue und fühle das Besondere, das uns umgibt. Es ist doch unfassbar, reiner Wahnsinn, dass es uns gibt, die Erde, den Mond, die Sterne, Flüsse, das Meer, Wolken, die Blumen und Tiere... und wie alles ohne unser Zutun funktioniert... es ist sehr wichtig, dass wir uns dies immer wieder in Erinnerung rufen... und uns freuen... und innehalten... Manchmal stehe ich und schaue in den Himmel, breite die Arme aus und schicke meine Dankbarkeit ins Universum...
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Es gibt auch Traurigkeit in mir, z.B. wenn ich sehe, wie wir mit Kindern umgehen, wie wir Tiere schamlos für unsere Zwecke benutzen, wie wir die Erde quälen, wie lieblos wir miteinander umgehen.
Mich mit meiner Arbeit dem Positiven zuzuwenden, ist meine Art und Weise, ein bisschen Licht in die Welt zu bringen. Denn wenn wir unser Herz für das Schöne öffnen, ist da plötzlich auch wieder Mitgefühl, Berührung, Innehalten und ein inneres "Zurechtrücken" unserer Wertigkeiten...
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Früher habe ich mir sehr viele Gedanken darüber gemacht, was andere über mich denken. Wahrscheinlich liegt das daran, dass mir durch Familie und Werbung vermittelt wurde, unzulänglich zu sein, nicht "richtig" zu sein, was natürlich nur meine eigene Interpretation war.
Je mehr ich mich selbst annehme und mich zeige, wie ich bin, um so freier fühle ich mich. Und erst dann kann ich mich so entfalten, wie es meinem Wesen entspricht.
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© Heike Gutsche - Fotografin - Künstlerin - Heilerin - Blomberg: Alle Bilder, Texte und die Site-Gestaltung sind urheberrechtlich geschützt.
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